DVD Schuber UNMORALISCHE GESCHICHTEN

DROP OUT 013:
UNMORALISCHE GESCHICHTEN

Ein Film von Walerian Borowczyk

CONTES IMMORAUX | IMMORAL TALES
Frankreich 1974
99 Min. [PAL] | 103 Min. [24p] (ungeschnitten)
Auf DVD & Blu-ray
FSK-Freigabe Ab 18
VÖ: 14. Oktober 2011

Nach 25 Jahren auf dem Index werden wir Borowczyks legendären erotischen Vignettenfilm, der 1974 mit dem Prix de l’Âge d’Or ausgezeichnet wurde und im selben Jahr als zweiterfolgreichster Film in den französischen Kinos lief, endlich wieder ungekürzt in Deutschland veröffentlichen. Mit Pablo Picassos Tochter Paloma in ihrer bisher einzigen Rolle als Blutgräfin Bathory. Wie es schon ein alter Werbeslogan des Films sagte: Nicht jugendfreie Picassos gibt es nicht nur im Museum…

INHALT:

„Tugenden sind meist nur verkleidete Laster.“ François VI. de La Rochefoucauld

Vier Episoden, vier Epochen, vier sexuelle Spielarten: in UNMORALISCHE GESCHICHTEN, seinem größten Filmerfolg, lässt Walerian Borowczyk (LA BÊTE – Die Bestie) seinen erotischen Phantasien freien Lauf. Mit gewohnt fetischistischem Blick für erotische Details erzählt er diesmal Geschichten über Fellatio, die verführerische Anziehungskraft von Gemüse, den Reiz jungfräulichen Blutes und von inzestuösen Ausschweifungen im Vatikan – vier Episoden, in denen jede Geste, jeder Gegenstand – ein Mund, ein Finger, eine Perle – vor erotischer Aufladung nur so knistern:

Die Gezeiten:
1974
Andre macht mit seiner Cousine einen Ausflug ans Meer. Nachdem die Flut ihnen den Rückweg abschneidet, sitzen sie in einer kleinen Bucht fest. Anhand des Gezeitenplans erteilt Andre ihr daraufhin eine Lektion in Fellatio.

Die philosophische Thérése:
1890
Die junge Thérése wird von ihrer Mutter für drei Tage in ein Zimmer gesperrt, da sie zu spät von der Kirche zurückkommt. Sie sucht Trost in Gebeten, sieht sich im Zimmer um und findet schließlich ein erotisches Buch. Je mehr sie darin liest, desto mehr beflügeln die Alltagsgegenstände um sie herum ihre Fantasie…

Erzsébet Báthory:
1610
Erzsébet Bathory nimmt zusammen mit ihren Wachen sämtliche Jungfrauen aus einem Dorf gefangen und bringt sie in ihr Schloss. Nachdem sie alle gewaschen wurden, werden sie in ihr Schlafzimmer geführt, wo es zu einer Orgie kommt, die schließlich in einem Blutbad endet – im wörtlichen Sinne…

Lucrezia Borgia:
1498
Während Lucrezia mit ihrem Vater, Papst Alexander VI, und ihrem Bruder, Kardinal Cesare, eine ausschweifende Orgie feiert, wird Savonarola, der zuvor noch von der Kanzel die Lasterhaftigkeit des Papstes anprangerte, auf dem Scheiterhaufen verbrannt.

TRAILER:

Bonusmaterial:

– Audiokommentar mit Daniel Bird und David Flint
– Kurzfilm UNE COLLECTION PARTICULIERE
– Audiokommentar zum Kurzfilm von Daniel Bird
– Interviews mit Kameramann Noël Véry und Regieassistentin Dominique Duvergé
– Booklet mit einem Essay von Daniel Bird

Bonusdisc der limitierten Sonderedition:
– rekonstruierte Langfassung der ursprünglich geplanten Version inkl. der LA-BÊTE-Episode
– Alternativfassung von UNE COLLECTION PARTICULIERE

PRESSESTIMMEN:

„Borowczyks Film verlässt das beschränkte Feld der Pornografie und bringt es zu wahrer Erotik, jener Erotik, die Sinnesfreuden in Feste oder Zeremonien verwandelt… Hier haben wir einen Film, der anders ist als die anderen.“

Jean de Baroncelli , LE MONDE

„Der polnische Regisseur Walerian Borowczyk hat in seinem Leben viele erotische Filme gedreht, doch mit dem 1974 entstanden Film Unmoralische Geschichten lieferte er sein Meisterwerk ab. Denn hier zeigt sich sein Stil in Perfektion.“

BastitheEnd, Videothekenkind

„Wer sich auch nur ein bisschen für erotisches Kino interessiert, kommt an „Unmoralische Geschichten“ nicht vorbei und hat hoffentlich längst zugeschlagen. Allen anderen aufgeschlossenen Filmliebhabern sei die DVD hiermit wärmstens ans Herz gelegt…“

Oliver Nöding, Filmgazette

„Sorgfältig zusammengestellt nimmt sich auch das Bonusmaterial zu diesem Film aus, das ebenso wie das informative Booklet mit einem Essay von David Bird kaum einen Wunsch offen lässt. Und über die gewohnt hohen technischen Qualitäten muss man bei den Veröffentlichungen von Bildstörung sowieso gottlob nie ein Wort verlieren.“

Joachim Kurz, Kino-Zeit

BILDERGALERIE: