HENRY – PORTRAIT OF A SERIAL KILLER

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HENRY – PORTRAIT OF A SERIAL KILLER

Ein Film von John McNaughton

USA 1986

82/79 Min. (24p/PAL – ungeschnitten)

Auf DVD & Blu-ray erhältlich.

Auch als streng limitierte Edition mit separater Soundtrack-CD verfügbar.

FSK-Freigabe Ab 18

VÖ: 26. Oktober 2012
 
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Inhalt:

“Yeah, I killed my mom.“ Henry

Painting by Joe Coleman

© Joe Coleman

Henry teilt sich mit seinem alten Knastkumpan Otis eine schäbige Wohnung in einem heruntergekommenen Viertel in Chicago. Was Otis weiß: Henry arbeitet tagsüber als Kammerjäger. Was Otis nicht weiß: so wie andere abends fernsehen bringt Henry in seiner Freizeit wahllos Leute um – einfach so, aus Langeweile und zum Zeitvertreib. Als Otis’ Schwester Becky dann aber überraschend einzieht, ist es vorbei mit dem schweigsamen Nebeneinander der beiden Männer. Henry öffnet sich zusehends und findet bald in Otis einen mehr als willigen Schüler. Von nun an ziehen die zwei gemeinsam mordend durch die Stadt und Becky ahnt nicht das Geringste…

Drei Jahre lang verstaubte John McNaughtons (WILD THINGS) verstörender Debütfilm aufgrund eines X-Ratings unbeachtet in den Regalen, bis Filmemacher Errol Morris ihn 1989 entdeckte und zum Telluride Filmfestival einlud, wo ihn Roger Ebert sah und durch seine begeisterte Filmkritik eine Lanze für den Film brach. Der Rest ist Geschichte. 1990 startete der Film offiziell in den USA, unzählige Festivals legten nach und an HENRY entfachte erneut eine beispiellose Debatte um Gewaltdarstellungen im Film, die bis heute weltweit Kritiker, Filmwissenschaftler und Zensurbehörden beschäftigt. Zu Recht, denn HENRY hat in den 26 Jahren nichts von seiner rohen Wucht verloren. Michael Rookers eindringliche und extrem beängstigende Verkörperung von Henry Lee Lucas gehört mit zu den besten filmischen Darstellungen eines Serienmörders überhaupt – und bildet nach wie vor den Höhepunkt in Rookers Karriere. Und wer, vor allem bei einer Szene, plötzlich an Michael Hanekes FUNNY GAMES denken muss, liegt so falsch nicht…

Bonusmaterial:

- Audiokommentar mit Regisseur John McNaughton

- The Making of Henry

- The Real Serial Killer: Henry Lee Lucas

- Interview mit John McNaughton

- Deleted Scenes und Outtakes mit Kommentar von John McNaughton

- Britische Zensurgeschichte

- Original Storyboards

- 24 seitiges Booklet

Pressestimmen:

„Ein eiskalter Schocker mit einer kontroversen Vergangenheit und einer möglicherweise glänzenden Zukunft… Dieser Film strömt eine dunkle Kälte aus, die einen bis nach Hause verfolgen wird.“ Rolling Stone

„Einer der besten amerikanischen Filme des Jahres.“ Elliott Stein / Village Voice

„Eines der eindrucksvollsten Filmdebüts der 80er.“ Variety

„Der wohl beste Serienkiller-Film, der je gedreht wurde.“ Film 365

„Eine der unangenehmsten aber merkwürdigerweise auch fesselndsten Seherfahrungen, die je auf Film gebannt wurden.“ Dark Matters

„Die gnadenlose Kälte des Films hat eine unbestreitbare Wucht.“ Electric Sheep Magazine

„Wenn man sich 82 Minuten am Stück unwohl fühlen will, muss man sich HENRY anschauen. Er ist absolut effektiv und beeindruckend.“ Fatally Yours

„Intelligent, abstoßend, und kunstvoll umgesetzt… McNaughtons Beobachtungen sind so abschreckend und präzise, dass sie selbst dann noch künstlerisches Format besitzen, wenn die Grenze überschritten und das Publikum zu Voyeuren und Komplizen gemacht wurde.“ New York Times


Bildergalerie:


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