LÄRM & WUT

Laerm und Wut -- Cover -- final

DROP OUT 010:
LÄRM & WUT

Ein Film von Jean-Claude Brisseau

Frankreich 1987

90 Min. (ungeschnitten)

Original- und Deutsche-Fassung

FSK-Freigabe Ab 16

VÖ: 18. Februar 2011

 

 

 
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Inhalt:

Der 14-jährige Bruno kommt gerade in sein neues Zuhause: eine Wohnung im 15. Stock eines Betonmonsters, das im Pariser Vorort Seine-Saint-Denis in den kalten Himmel ragt. Seine Mutter, die rund um die Uhr arbeiten muss, sieht er nur in Form von kleinen Notizzetteln. Im zehnten Stock – die Aufzüge sind kaputt – begegnet er dem jungen Jean-Roger, der gerade die Fußmatte seines Nachbarn anzündet. Am nächsten Tag trifft er ihn wieder: sie gehen in dieselbe Klasse. Nachdem die beiden sich anfreunden, lernt Bruno Jean-Rogers Familie kennen: Aggression und Langeweile bestimmen dort den Alltag, während sich der Frust in brutalen Streichen seinen Weg bahnt. Willkommen in der Banlieue!

Neben William Faulkners großartigem Roman gab es Ende der Achtziger Jahre einen Film des französischen Regisseurs Jean-Claude Brisseau, für dessen Titel ebenfalls diese Zeilen aus Shakespeares Macbeth Pate standen: LÄRM & WUT (OT: De bruit et de fureur).

Der Film, der 1988 in Cannes mit dem Spezialpreis der Jugendjury ausgezeichnet wurde, provozierte seinerzeit einen kleinen Skandal, als er aufgrund seiner ungeschönten Darstellung von Jugendgewalt in Frankreich für den Kinostart zunächst die so seltene Freigabe „ab 18 Jahren“ erhielt – eine Entscheidung, die einigen Protest auslöste, u.a. von Regiekollegen wie Barbet Schroeder (BARFLY). Dabei gelang Jean-Claude Brisseau mit seinen kalten, klaren Bildern, die immer wieder durch surreale Szenen unterbrochen werden, zwar ein aufwühlender und heftiger aber auch sehr ehrlicher Film über das trostlose Leben in den Pariser Vororten.


Bonusmaterial:

- Interview mit Regisseur Jean-Claude Brisseau (26 Min.)

- Jean-Claude Brisseau kommentiert die wichtigsten Szenen (27 Min.)

- Video-8 Making-of von den Dreharbeiten (Luc Ponette, 1987; 40 Min.)

- Booklet


Pressestimmen:

„Vielleicht der beste Film des Cannes-Festivals… heftig umstritten, für viele schockierend, dennoch so stark, so eindringlich.“ LE MONDE


„Die Gewalttätigkeit und Kraft, die in LÄRM & WUT zum Ausdruck kommen, stechen auf einzigartige Weise hervor aus der heutigen französischen Filmproduktion.“ Barbet Schroeder – PARISCOPE


„… der aufregendste Sozial-Schocker aus Frankreich… Ehrliches unprätentiöses Kino, wie es das hierzulande schon lange nicht mehr gibt“ tip Berlin


Szenenfotos:





Trailer:

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